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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die Milchpreise in der Schweiz sinken ab Februar aufgrund von Überproduktion, wobei die Einzelhändler Migros und Coop die Preissenkung an die Verbraucher weitergeben. Milchbauern kritisieren das System für Milchüberschüsse, und der Verband Fair Markets Switzerland führt das Problem auf fehlgeleitete politische Anreize zurück.
Der Artikel befasst sich mit der Nominierung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank Federal Reserve, die voraussichtlich zu einer erheblichen Neubewertung der Rolle der Fed führen wird. Warsh, ein Kritiker der expansiven Politik der Fed nach der Krise von 2008 und der Pandemie, strebt eine Verkleinerung der Bilanzsumme und eine Reform der Institution an, sieht sich jedoch möglicherweise Widerstand seitens der derzeitigen Amtsträger und Bedenken seitens des Marktes gegenüber.
Ein ehemaliger Aktienchef von BlackRock gibt fünf Aktienempfehlungen für Anleger, die sich mit den aktuellen Marktrisiken und dem Inflationsdruck auseinandersetzen müssen, und bietet strategische Orientierungshilfen in volatilen Marktbedingungen.
Die Europäische Kommission legt nach einem weltweiten Skandal um kontaminierte Babymilch erstmals Grenzwerte für das Gift Cereulid in Säuglingsmilch fest. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit wird nächste Woche eine Referenzdosis veröffentlichen, die auch die Schweiz übernehmen wird. Diese Maßnahme erfolgt, nachdem drei Wochen nach dem ersten Rückruf durch Nestlé immer mehr Hersteller kontaminierte Produkte vom Markt nehmen.
Der Online-Lebensmitteleinkauf verzeichnet in Deutschland ein starkes Wachstum. Die Umsätze werden bis 2025 um über 10 % steigen, da immer mehr Verbraucher die Bequemlichkeit der Lieferung nach Hause schätzen. Anbieter wie Picnic und Rewe sind marktführend und richten sich in erster Linie an Familien und ältere Kunden, die Wert auf Zeitersparnis und Bequemlichkeit legen. Obwohl der Online-Lebensmittelverkauf derzeit nur etwa 3 % des gesamten Lebensmittelumsatzes ausmacht, wächst der Sektor schneller als der E-Commerce insgesamt, was trotz der Herausforderungen bei der Belieferung ländlicher Gebiete auf ein erhebliches Wachstumspotenzial hindeutet.
Die Demokratische Republik Kongo steht kurz vor einer Entscheidung über den Verkauf des angeschlagenen Bergbauunternehmens Chemaf, das zum ersten Testfall für die neue Mineralienpartnerschaft zwischen den USA und der DR Kongo geworden ist. An dem Verkaufsprozess sind mehrere Bieter beteiligt, wobei das von den USA unterstützte Konsortium Virtus Resources von Washington bevorzugt wird, um Chinas Dominanz in den Lieferketten für kritische Mineralien zu brechen. Der Deal ist sowohl eine kommerzielle Transaktion als auch ein strategischer geopolitischer Schachzug im Wettbewerb um Kobalt- und Kupferressourcen.
Schweizer Winzer setzen sich für strengere Beschränkungen für europäische Weinimporte ein, um einheimische Produzenten zu schützen, die mit sinkendem Konsum, ausländischer Konkurrenz und Qualitätsproblemen zu kämpfen haben. Sie streben die Wiedereinführung eines Quotensystems an, das Importrechte an den Absatz von einheimischem Wein knüpft, ähnlich wie vor 2001. Während Befürworter argumentieren, dass dies die Schweizer Weinberge erhalten und einen fairen Wettbewerb gewährleisten würde, warnen Gegner, dass dies den Weinhändlern schaden und tiefgreifendere Probleme wie den rückläufigen Alkoholkonsum und Qualitätsprobleme nicht lösen würde. Trotz der Unterstützung durch Landwirtschaftsverbände stößt der Vorschlag auf potenziellen politischen Widerstand.
Der Artikel analysiert, wie sich die Welt als Reaktion auf die isolationistische Politik, die hohen Zölle und die unberechenbare Führung von Präsident Trump um die Vereinigten Staaten herum neu ordnet. Europa und andere Nationen bilden neue Handels- und Sicherheitsbündnisse, diversifizieren ihre Partnerschaften mit Schwellenländern und reduzieren ihre Abhängigkeit von den USA. Der Artikel beschreibt einen grundlegenden Wandel in den globalen Beziehungen, da die Länder nach Alternativen zur amerikanischen Führungsrolle in den Bereichen Handel, Sicherheit und internationale Zusammenarbeit suchen.
Der Artikel untersucht die Bauverzögerungen in der Schweiz und zeigt auf, wie Bürokratie und übermäßige Einsprüche Bauprojekte in allen Kantonen erheblich verlangsamen. Genf hat mit 369 Tagen die längste durchschnittliche Wartezeit für Baugenehmigungen, während Uri mit nur 77 Tagen an der Spitze liegt. Seit 2013 hat sich die Bearbeitungszeit für Genehmigungen landesweit von 84 auf 140 Tage erhöht, was in erster Linie auf weit verbreitete Einsprüche und komplexe Vorschriften zurückzuführen ist. Die Verzögerungen verschärfen die Wohnungsknappheit in der Schweiz und führen zu politischen Initiativen, die darauf abzielen, Einspruchsrechte einzuschränken und Verfahren zu straffen.
Die Aargauer Gemeinde Meisterschwanden, die zuvor zu den steuerlich günstigsten Gemeinden des Kantons gehörte, muss nach dem Weggang des Swatch-Pioniers Nicolas G. Hayek die Steuern erhöhen. Die Gemeinde hatte von Hayeks Präsenz und den finanziellen Beiträgen von Swatch profitiert, sieht sich nun jedoch mit Einnahmeausfällen konfrontiert, die Steuererhöhungen erforderlich machen.

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